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Name: Zeichen der Hoffnung - Znaki Nadziei e.V.
Einsatzland:
Typ:
Strasse: Rechneigrabenstr. 10
Adresse: 60311 Frankfurt/M.
Telefon: 069/92105-6652
Email: Email senden
Homepage: www.zeichen-der-hoffnung.org
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ZdH ist eine von evangelischen Christen 1977 gegründete Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, ehemaligen KZ-Opfern in Polen materiell und ideell zu helfen. Besonders in einer Zeit als es noch keine offizielle Entschädigung von deutscher Seite für polnische und andere osteuropäische Opfer der NS-Zeit gab, wollten die Initatoren und Mitglieder des Vereins damit den NS-Überlebenden Zeichen der Versöhnung und Verständigung setzen.

ZdH hilft ehemaligen NS-Opfern auf verschiedene Weise:

- Durch finanzielle Hilfen für Menschen mit geringen Renten oder in sozialen Schwierigkeiten (Jährliche Einzelbeihilfen)
---> Regelmäßig werden einige hundert Überlebende mit einer jährlichen Geldgabe unterstützt. Das erleichtert ihnen das schwere Leben im Alter, lindert die Folgen von Haft und Verfolgung. Das zeigt ihnen, dass sie nicht vergessen sind.

- Durch Unterstützungen in gesundheitlichen Notlagen, wenn keine anderen Hilfen zur Verfügung stehen (medizinische Hilfsleistungen)
--> Kranke und Pflegebedürftige bekommen durch uns, wenn es nötig ist, zusätzliche medizinische Versorgung und Unterstützung. In einer Krakauer Palliativstation bezahlen wir die erforderlichen längeren Pflegezeiten.

- Durch Vermittlung von Altenheimplätzen in Bielsko-Biala
---> Diejenigen, die von keiner Familie versorgt werden können, erhalten hier ein würdiges Zuhause und Betreuung.

- Durch Begegnungs- und Erholungsfreizeiten in Polen und Deutschland.
---> 2 Mal im Jahr lädt ZdH 20 ehemalige NS-Opfer nach Polen oder Dtld. zu einem Kuraufenthalt ein. Neben den Therapiemaßnahmen, die - so weit möglich haftbedingte Krankheiten und Beschwerden lindern sollen, gibt es ein Begleitprogramm mit Ausflügen, offiziellen Empfängen und Besuchen in Gemeinden und Schulen (Zeitzeugengespräche).

Bei diesen Leistungen spielt allein die konkrete Hilfsbedürftigkeit eine Rolle. Konfessionelle, religiöse oder weltanschauliche Zugehörigkeit sind unerheblich.

Zudem ist ZdH auch auf der bildungspolitischen Ebene aktiv (Öffentlichkeitsarbeit).

- Durch Veranstaltungen, Ausstellungen und Studienreisen, die ZdH regelmäßig anbietet, möchten wir das Nachbarland Polen in Deutschland besser bekannt machen und so zu politisch-historischen Bewußtseinsbildung vieler Interessierter beitragen.

Seit 2007/08 unterhält ZdH im Rahmen des "Anderen Dienstes im Ausland" 3 neue Projektstellen. Es sind 2 Dienststellen in Krakau und eine in Breslau.

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