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Verein: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. 
Projekt: Steinerschool Brüssel (Anderlecht)-Freiwilligendienst im Kindergarten
Land:
Bewerbungsende: 30.09.2014
Status: Stelle vergeben
Laufzeit: Ab Sommer/Herbst für 12 Monate
Sprache im Projekt: Französisch
Typ:




Voraussetzungen:
Dem Freiwilligen wird viel Freiheit bei der Gestaltung seiner Aufgaben gegeben. Seine festen Aufgaben bestehen nur aus der zweimal täglichen Pausenaufsicht, der Betreuung der Kinder im Hort und Hilfe im Sekretariat und bei Schulfesten. Die Aufgabe des Freiwilligen ist somit eine unterstützende für die Schule. Je nach Interessen kann er oder sie sich auch mehr einbringen und eigene Ideen in Absprache mit der Schulleitung und den Lehrern verwirklichen.
Englisch sollten Freiwillige schon können, Französisch ist hilfreich, aber nicht zwingend. In jedem Fall sollten Freiwillige aufgeschlossen sein und eine Portion Eigenengagement mitbringen.

Projektbeschreibung:
Die Steinerschool Brussel befindet sich am Stadtrand von Brüssel und hat derzeit etwa 300 Schüler/innen und Kindergartenkinder, die den Kindergarten bzw. die Klasse 1-6 besuchen. Brüssel ist die Hauptstadt Europas und gehört mit mehr als einer Million Einwohnern zwar nicht zu den grössten Städten, ist dafür jedoch eine sehr interessante Stadt. Da Belgien offiziell drei Amtsprachen besitzt, nämlich Französisch, Flämisch (ein niederländischer Dialekt, den man in etwa wie Deutsch mit Schweizerdeutsch oder Österreichisch vergleichen kann) und Deutsch, wird in Brüssel alles in mindestens in diesen drei Sprachen sowie Englisch übersetzt. Durch eine hohe Immigration in den 50er Jahren von Marrokanern und Kongolesen, hat sich ein kunterbuntes Völkergemisch ergeben. In Brüssel sieht man alle Haut- und Haarfarben, hört man viele unterschiedliche Sprachen und diese Vielfalt hat zu einer reichen Kultur geführt. Brüssel ist die Hauptstadt des Comics und des Zirkus, es gibt viele Museen und auch Theater, Oper und Musik werden hoch angeschrieben. Je nach Stadtteil gibt es unterschiedliche Märkte und Feste und die Atmosphäre ist jedes Mal ein wenig anders.
Diese internationale Atmosphäre spiegelt sich auch an der Schule wieder. Es ist eine flämischsprachige Schule, wobei die meisten Kinder mit einer anderen Sprache (meist Französisch, was auch die vorherrschende Sprache in Brüssel ist) zuhause aufwachsen. Das verursacht natürlich auch Schwierigkeiten, bietet aber den Kindern auch die grosse Chance von klein auf viele Sprachen zu lernen.

Der deutsche Freiwillige ist somit nicht allein in einem interessanten Gemisch aus Kulturen, denn auch die Lehrkräfte kommen nicht alle aus Belgien.
Nun aber noch ein wenig zu der Arbeit des Freiwilligen:
Er bzw. sie arbeitet etwa 32 Wochenstunden und ist sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule tätig. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Kindergarten, was vor allem am Anfang beim Erlernen der neuen Sprache hilfreich ist.
Morgens beginnt er oder sie um 11 Uhr mit der Pausenaufsicht auf dem Spielplatz des Kindergartens. Während der Pausenaufsicht geht es vor allem darum zwischen den Kindern Streit zu schlichten und aufzupassen, dass die Kinder sich an die Regeln halten und den Spielplatz nicht verlassen. Zwischen der sogenannten kleinen und grossen "Speeltijd" (Spielzeit, also Pause) essen die Kinder in ihren Klassen und der Freiwillige kann kleine Aufgaben für das Sekretariat übernehmen oder selber eine Pause machen. Die grosse Pause beginnt um 12.30 Uhr, dauert eine Stunde und läuft wie die kleine Pause ab. Die Pausenaufsicht übernimmt der Freiwillige in allen Pausen zusammen mit zwei anderen Erziehern, die natürlich auch bei Fragen und Problemen helfen können. Danach kann der Freiwillige je nach Tag eine andere Aufgabe übernehmen. Je nach Interesse beinhalten diese mehr hausmeisterliche Tätigkeiten oder Assistenz im Unterricht der Grundschule oder des Kindergartens. Je nach Wochentag finden unterschiedliche Aktivitäten statt, bei dem ein Freiwilliger auch ohne viel Erfahrung und Sprachkenntnissen helfen kann. Dazu zählen Spaziergänge mit den Kindern und Erziehern und Aufsicht der Kinder, die draussen spielen. Nach der Schule findet im Festsaal und auf dem Pausenhof der Hort statt. Die Betreuung der Kinder im Hort zusammen mit anderen Erziehern ist einer der wichtigsten Aufgaben des Freiwilligen. Dieser muss notieren wie lange die Kinder im Hort bleiben und sich um diese kümmern, sie beim Spielen beaufsichtigen und ihnen bei auftauchenden Problemen helfen. Der Hort endet um 18 Uhr, wobei der Freiwillige nur bis um 17.30 Uhr arbeiten muss.