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Kosten Vertragskündigung

Alles worüber man etwas loswerden möchte ;)

Beitragvon Henrik » 29.12.2009, 13:08


Hallo Leute !
Ich habe das Problem, dass ich bei AFS bei einem Projekt angenommen worden bin und eine feste Zusage habe und diese bis zum 03.01. bestätigen muss.
Allerdings steht noch ein Telefoninterview bei IJGD aus.
Die Sache ist, dass ich eher mit IJGD fahren würde, da ich dort die Projekte passender finde.
Da ich aber aufjedenfall weg will im Sommer und daher nicht vorzeitg bei AFS absagen möchte (um dann nachher eine Absage von IJGD zu erhalten), überlege ich bei AFS zuzusagen um dann nachher bei erfolgreicher Bewerbung bei IJGD wieder abzusagen und anderen Bewerbern im Nachrückverfahren die Chance zu geben.
Weiß einer von euch wie hoch die Kosten bei einer Vertragskündigung in so einem frühen Stadium sind? Hat jemand Erfahrungen mit Telefoninterviews, speziell bei IJGD, oder wie die Chancen stehen nach einer Einladung zu so einem Interview ?
LG

Henrik
 
Beiträge: 1

Beitragvon Heiner » 29.12.2009, 20:08


Das kommt natürlich sehr stark auf den Vertrag und die Form an, ich weiss nicht was bei AFS für Verträge sind, dass kann also von 0 Euro bis einigen hundert Euro gehen.

Generell finde ich eine Zusage mit geplanter Absage recht doof. Die Suche nach einem Ersatzfreiwilligen ist nämlich einer der Gründe, warum Freiwilligendienst teilweise so teuer ist.

Heiner
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Beitragvon Albin Gospos » 04.01.2010, 02:13


Handelt es sich um eine Spende die an den AFS geht? Dann besteht kein(!) rechtlicher Anspruch auf eine Rückzahlung. Im Zweifelsfall zählt also das Vertrauen, dass man der Organisation entgegenbringt. Da ich aber kein Anwalt bin, darf ich solche Auskünfte nicht geben, d.h. für eine verbindliche Antwort bitte an den Anwalt wenden!

Wichtig ist so was frühzeitig zu kommunizieren, da es sonst für alle Seiten Probleme macht, und man im Zweifelsfall nix wiederbekommt, da schon Kosten entstanden sind (regelmäßige Leser wissen, was ich meine).

(Und natürlich hat Heiner auch Recht mit seiner Aussage, dass dies grundsätzlich "doof" ist)

Albin Gospos
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Beitragvon Michelle » 24.01.2010, 11:43


Natürlich ist das doof, aber ich stehe vor einer ähnlichen Situation. Ich bin beim ijgd angenommen und hab auch schon mein Projekt. Allerdings wurde ich jetzt vom DED zu einer Auswahltagung eingeladen, habe beim ijgd jedoch schon den Teilnehmerpfand bezahlt. Kriegt man den angenommen ich trete von meinem Platz zurück wieder?

Eigentlich will ich auch bei ijgd bleiben, denn mein Projekt gefällt mir gut, aber alle reden mir ein, dass ich mir den DED doch wenigstens mal anschauen sollte :?

Michelle
 

Beitragvon Heiner » 24.01.2010, 11:57


Ich denke mal nicht das du ihn zurückbekommst. Solche Gelder werden ja extra erhoben, um den Teilnehmer zu halten ;)
Wie hoch ist den der Teilnehmerpfand bei ijgd?

Achja, wenn dir das Projekt bei ijgd gefällt, bleib doch da. DED hat zwar einige Vorteile, aufgrund seiner Größe aber auch genügend Nachteile.

Heiner
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Beitragvon Michelle » 24.01.2010, 16:22


Der Teilnehmerpfand beträgt 150 Euro. Also für mich ist das viel Geld...
Weißt du vielleicht wo man herausfinden kann wie viele weltwärts-Freiwillige von den jeweiligen Organisationen "verschickt" worden sind? Irgendwie finde ich auf den Seiten nichts, überall steht nur die angestrebte Gesamtzahl von 10.000 Freiwilligen und irgendwo habe ich auch gelesen, dass es momentan nur ca. 2000-3000 sind? Das ist ja noch ein langer Weg. DED scheint aber anzustreben unter den Entsendeorganisationen die meisten Plätze anzubieten, wenn ich das richtig verstanden habe?

Und danke für deinen Kommentar, Heiner :)

Michelle
 

Beitragvon Heiner » 24.01.2010, 16:25


Hallo,

der DED ist meines Wissens die größte Entsendeorganisation, aber nur Unfreiwillig.
Bereits vor beginn des Weltwärts Programm hat der DED viele verschiedenen Freiwilligendienste angeboten, mit der Einführung von Weltwärts wurde der DED von Staatlicher Seite genötigt, Weltwärts anzubieten. Das ganze ist dann in die Strukturen des bisher vorhandenen Freiwilligenprogramm mit aufgenommen. Solange alles gut geht, ist man beim DED gut aufgehoben, aber falls es doch einmal Probleme geben sollte, sind die Erfahrungen der Freiwilligen sehr durchwogen.

Heiner
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