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Forum -> Allgemeines -> Eure Ängste...

Eure Ängste...

Alles worüber man etwas loswerden möchte ;)

Beitragvon La Flèche » 17.05.2008, 15:57


Mich würde interessieren was eure größten Ängste sind und waren!

Mich zum Beispiel graut es vor den Klos,... Eine Loch im Boden oder so zu haben!

La Flèche
 
Beiträge: 34

Beitragvon Lischen » 17.05.2008, 18:42


Hab gestern noch mit einer Freundin drüber gesprochen, die jetzt für ein Jahr nach Amerika geht... Ich hab weniger Angst vor den Dingen, die mich erwarten, damit muss man halt irgendwie klarkommen, das wird schon gehen. Vielmehr ist mir unwohl bei dem Gedanken, was alles passiert, wenn ich nicht Zuhause bin. Irgendwelche Streits, Erkrankungen, Todesfälle, was auch immer. Dann nicht bei meinen Liebsten zu sein, davor graut's mir ein bisschen.

Lischen
 
Beiträge: 5

Beitragvon MisterMax » 21.05.2008, 03:03


kleine Geschichten aus Sansibar, wo ich im letzten Sommer sechs Wochen zugebracht habe:

also wenn man ein Loch im Boden als Klo hat, ist das generell nich schlecht. So eine Latrine ist im Zweifel sogar sauberer als ne Schüssel,
denn man hockt sich rüber und hat keinen Berührungskontakt... Der Geruch lässt sich, solange das Lcoh auch ein Deckel hat, aushalten.
ich würde jedenfalls ein Plumsklo den Klobrillen im BahnhofZoo vorziehen.
Hauptsache ist, dass das Loch ein Deckel hat...


Coole Riesenkrabbler oder andere unerwünschte Besucher... hmm ich war in einem Dorf im Herzen von Sansibar für ein paar Tage in einer Gastfamilie.
Geschlafen habe ich in einer kleinen Kammer auf einer Matratze auf dem Boden. So weit in Ordnung. Eines Nachts höte ich es rascheln. In der Kammer
war es jedoch so dunkel, dass man auch mit weit aufgerissenen Augen NIX! sehen konnte... und es raschelte weiter, krabbelte über mein Bett... und ich wusste nicht, was es sein könnte. Wahrscheinlich war es irgendwas harmloses... ne Echse oder ne Maus. Das schlimme war, es einfach nicht zu sehen, aber es war eindeutig auf meiner Matratze drauf...

Wie ihr seht, es hat mich nicht gefressen xD und hinterher hat man vllt auch was zu erzählen...

Achja... bei einem Besuch in einem kleinen Ökoprojekt hatte ich mal ne Schlange auf dem Arm... das war cool (echt jetzt) . Die Tiere sind unglaublich kräftig! (Auch wenn das Exemplar kaum dicker als mein Finger war)


Wovor ich wirklich Angst habe ist vor allem die Zeit. Ehrlich gesagt habe ich schon nach einer Woche keinlerlei Zeitgefühl mehr gehabt... man hat in den wenigen Tagen schon so viele aufregende Sachen gesehen, erlebt, es ist einfach unbeschreiblich. Aber es wurde auch nie wirklich langweilig. Und nach sechs Wichen war ich im Grunde genommen auch froh, wieder in D-Land zu sein...

MisterMax
 
Beiträge: 9

Beitragvon lena » 21.05.2008, 13:57


hey ihr weltreisenden!
ich hab nicht so vor dem land,den tieren,dem projekt,den herausforderungen und den dortigen begebenheiten angst, sondern sorge mich eher die ganze zeit, ob ich die verbindung zu meinen lieben in deutschland, besonders zu meinem freund, über die doch schon lange zeit halten kann.
wie geht denn ihr mit beziehung und auslandsjahr um?
die besten grüße!

lena
 
Beiträge: 7

Beitragvon La Flèche » 21.05.2008, 15:24


Muss klappen!

Ich bin da auf jeden Fall entspannter als mein Mädel (mit dem cih auch schon 1000 jahre zusammen bin).
ich finde 12 monate sind eigentlich gar nciht so viel und das ganze ist für mcih eh ein bruch (abi,...) nach dem cih ganz woanders hinziehen wollte und studieren oder was immer.

La Flèche
 
Beiträge: 34

Beitragvon kuhmomo » 22.05.2008, 15:10


Für denjenigen der geht (du), ist es immer einfacher als für den der hier bleibt.

das musste ich auch schon lernen ^^

kuhmomo
 
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Beitragvon La Flèche » 22.05.2008, 15:13


in wiefern ... bist du geblieben oder gegangen?

La Flèche
 
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Beitragvon leonielöwenherz » 22.05.2008, 16:16


hey ihr lieben,
also mir gehts da ganz ähnlich wie euch allen, ich glaube man macht sich nie soviele sorgen über sich selber aber immer über die die heirbleiben, weil man dann nicht mehr groß einfluss auf die abläufe hier hat, wenn man noch hier ist hat man immer das gefühl für seine leutz da zusein und ihnen helfen zu können, also so gehts mir. Ich denke immer daran, dass, wenn es meinem bruder mal schlecht geht oder so und ich bin nicht da...das ist unerträglich. auch meinen eltern fällt es unglaublich schwer, dass ich gehe und wenn sie dann traurig sind mach ich mir irgendwie vorwürfe, obwohl sie mich ja immer unterstützen und sich für mich freuen, aber trotzdem bin ich ja irgendwie schuld dass sie jetzt traurig sind und so...
und LENA, ich hab auch furchtbar angst vor der trennung mit meim freund, also trennung ja nicht, aber...ihr wisst was ich mein. ein jahr ist schon sehr lang und sich nicht mal an ihn kuscheln zu können und dann bricht die verbindung vlt mal länger ab oder so...la fléche, wie war das denn bei dir, seid ihr danach wieder zusammen gewesen, hattet ihr euch nicht so sehr auseinandergelebt? und wie macht ihr das, besuchen euch eure lieben? oder ist das blöd, weil man dann mehr heimweh bekommt? davor hab ich auch sau angst, dass ich in ein loch fall und nimmer rausfind oder so... oh weh soviele Ängst...

leonielöwenherz
 
Beiträge: 16

Beitragvon kuhmomo » 22.05.2008, 16:29


hi La Flèche,

genau wie du vermutlich, werde ich demnächst für nen jahr ins ausland gehn.
Aber denjenigen der geht erwarten lauter unbekannte interessante dinge/leute,
für den der bleibt ist erstmal alles wie immer, nur dass der freund/die freundin nicht mehr da ist.

kuhmomo
 
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Beitragvon La Flèche » 22.05.2008, 22:18


mh wohl war.

ne leonie, ich geh ja erst noch und bin ja selber gespannt wies läuft ;)

ich bin nur sehr gelassen was das alles betrifft. ich glaube das liegt daran, dass mir meine mutti eigebntlich schon ewig sagt, cih sollte mal wo anders hingehen, was anderes sehen usw... so horizonterweiterung halt. und dadurch, dass ich sozusagen dazu erzogen worden bin, und naja dadurch hab ich irgendwie nicht so die gewissensbisse...

aber auch meine freundin wirft mir schon einen gewissen egoismus vor, dass cih so "kaltblütig" weggehe und wenn cih das hier so lese verstehe ich das auch besser!
aber würd ich es nciht tun wär ich wohl von mir und der welt enttäuscht

La Flèche
 
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Beitragvon orion » 23.05.2008, 10:34


La Flèche hat geschrieben:ich bin nur sehr gelassen was das alles betrifft. ich glaube das liegt daran, dass mir meine mutti eigebntlich schon ewig sagt, cih sollte mal wo anders hingehen, was anderes sehen usw... so horizonterweiterung halt. und dadurch, dass ich sozusagen dazu erzogen worden bin, und naja dadurch hab ich irgendwie nicht so die gewissensbisse...

aber auch meine freundin wirft mir schon einen gewissen egoismus vor, dass cih so "kaltblütig" weggehe und wenn cih das hier so lese verstehe ich das auch besser!
aber würd ich es nciht tun wär ich wohl von mir und der welt enttäuscht


Hey, endlich jemand, dem es ähnlich geht wie mir =)
Meine Mutter geht quasi davon aus, dass ich nach dem abi auf und davon bin. Sie is selbst am Tag nach dem Abi von zu Hause ausgezogen.
Das Problem ist, dass meine freundin da das ganze gegenteil ist: Sie will hier bleiben, und zwar komplett.
Und das schlimmste ist, dass sie mir gar keine Vorwürfe macht.
Ich weiß nicht wie es hält, aber ich will, dass es hält.
Außerdem gibt's ja auch noch das Internet. Insofern ist man nicht "aus der Welt"

orion
 
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Beitragvon La Flèche » 23.05.2008, 13:05


naja wobei es schon ein total anderes gefühl is wenn cih mit meiner freundin über icq schreibe.

bei meiner freundin ist es auch ähnlich: sie wohnt seit ihrer geburt hier, ihre eltern sind landwirte.
ohne dass cih hier stereotypen entwerfen möchte, aber irgendwie ist man ja doch determiniert.

La Flèche
 
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Beitragvon MisterMax » 23.05.2008, 17:26


La Flèche hat geschrieben:bei meiner freundin ist es auch ähnlich: sie wohnt seit ihrer geburt hier, ihre eltern sind landwirte.
ohne dass cih hier stereotypen entwerfen möchte, aber irgendwie ist man ja doch determiniert.



Den Zusammenhang zu Heimweh oder Trennungsängsten verstehe ich gerade nicht.

MisterMax
 
Beiträge: 9

Beitragvon leonielöwenherz » 24.05.2008, 19:01


hm, ich drück euch und mir*g* natürlich alle daumen dass das hinhaut mit der beziehung, aber eig denk ich, kann man es fast nicht beeinflussen, man kann nur treu bleiben(oder es versuchen;-)) und ich denke es ist vlt nicht schlecht wenn der partner einen besucht, klar, dann is das heimweh stärker, aber er kann dann mitreden und fühlt sich eher miteibezogen wenn man dann von diesem oder jenen ort erzählt.
Sind eure Freunde, freundinnen denn zuversichtlich?

leonielöwenherz
 
Beiträge: 16

Beitragvon Rodney » 26.05.2008, 18:27


Hey ,
mit meiner Freundin mach' ich's so (die geht nach Spanien), dass wir uns trennen und sozusagen "frei" :shock: sind. Klingt irgendwie krass, aber ich glaub das war schon von Anfang an klar und zudem werden wir uns treffen wenn wir zurückkommen und gucken was so passiert.
Der Grundgedanke dabei ist, dass insbesondere die die wegfahren sich viel mehr verändern werden, als man denkt. So eine Reise prägt ungemein und da kann man nicht erwarten, dass man nach 12 Monaten zurückkommt und alles wieder so ist wie früher. (Ich glaub da enttäuscht man sich nur unnötig)
Ich werd' versuchen loszulassen von allem und die Zeit dort einfach auf mich wirken lassen. ;)

Rodney
 
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