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Erfahrungsbericht - Niederlande

Autor: Torsten
Projekt: Kerk & Vrede
Träger: EIRENE International 

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Endlich ist es soweit, mein erster Rundbrief aus meinem Projekt in den Niederlanden ist fertig. In meinem ersten, kurzen Brief, unmittelbar nachdem ich in den Niederlanden eingetroffen war, habe ich diesen ja eigentlich schon für den November angekündigt - eigentlich, ja eigentlich. Wie das so oft der Fall ist, hat mir die Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht und ist an mir wie im Flug vorbeigezogen. So viel habe ich in den letzten Monaten hier erlebt, dass ich nur wenige freie Minuten hatte, in denen ich einige Zeilen zu Papier bringen konnte. Deshalb fällt es mir nun allerdings umso schwerer alle meine Erlebnisse wiederzugeben. Trotzdem möchte ich einige, für mich besonders wichtige mit Ihnen teilen, nicht zuletzt, weil Sie es mir erst möglich gemacht haben, hier in den Niederlanden zu sein.

Bevor ich aber mehr von den letzten Monaten berichte, möchte ich Sie noch mit einer sehr praktischen Tradition bei EIRENE bekannt machen. Es ist bei dieser nämlich gang und gäbe sich bei allen Anlässen zu duzen, unabhängig vom Alter. Diese Tradition möchte ich, falls Sie nichts dagegen haben, der Einfachheit halber auch in meinen zukünftigen Schreiben weiterführen.

Begonnen hat mein Projekt "Zivi im Ausland" recht überraschend schon einen Monat früher als geplant. Durch einen Fehler bei der Projektbeschreibung für "Kerk & Vrede" wurde nicht erwähnt, dass der offizielle Beginn des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) schon im Juli sein sollte. Nach einigen Irritationen auf Seiten von EIRENE, "Kerk & Vrede" und auch von mir kamen wir zu der Einigung, dass ich erst im September meine Arbeit in den Niederlanden aufnehme, aber schon im August einen Sprachkurs besuchen soll. Rückblickend war dies auch die beste Entscheidung, dazu komme ich aber später noch genauer. Zunächst einmal bin ich am Sonntag, den 8. August, nach Utrecht gefahren, um dort meine ersten Niederländisch-Kenntnisse zu erwerben: 3 Wochen Sprachkurs standen auf dem Plan. Da ich gleich mein Zimmer im Giordano Bruno Huis beziehen konnte, zog ich mit meinem wertvollsten Hab und Gut, verstaut in einem Koffer, vom Bahnhof aus polternd durch die Straßen der Altstadt von Utrecht meinem neuen Zuhause entgegen. Viel Zeit mich einzurichten hatte ich aber nicht, denn schon am nächsten Tag ging mein Kurs am James Boswell Institut, einer Einrichtung der Universität Utrecht, los. Noch nie zuvor habe ich einen Kurs mit so internationalem Flair besucht. Zusammen waren wir 20 Teilnehmer aus 19 verschiedenen Nationen von allen Kontinenten: Japan, China, Australien, Mexiko, Spanien, Taiwan, um nur einige zu nennen. Einige kamen in die Niederlande, um zu studieren, andere um zu arbeiten. So waren die Pausen stets zu kurz, um die vielen unterschiedlichen Geschichten aus der ganzen Welt zu hören.

Einen Nachteil hatte diese Vielfältigkeit aber. Da wir außerhalb des Unterrichtes nur Englisch gesprochen haben, rückte das eigentliche Ziel des Kurses, nämlich Niederländisch zu lernen, etwas in den Hintergrund. Einige von euch haben sich sicher schon längst gefragt, warum ich überhaupt an einem Niederländischkurs teilgenommen habe, da Niederländisch im Allgemeinen mit Deutsch gleichgesetzt wird. Nachdem ich nun aber schon fast 5 Monate in Utrecht wohne, wurde ich eines Besseren belehrt. In einigen Bereichen weisen die grammatikalischen Strukturen beider Sprachen sehr große Ähnlichkeiten auf. Allerdings gibt es sehr viele Ausnahmen, die einem das Leben schwer machen können. Dies gilt besonders für die Aussprache. Hier muss man sich stets merken, wann etwas eher deutsch ausgesprochen wird, wann eher englisch oder wann man etwas ganz anders artikulieren muss. So stellen auch die 15 Vokale, die das Niederländisch kennt, für die deutsche Zunge eine Tücke dar. Rückblickend hat mir der Kurs deshalb sehr geholfen, mich in dieser neuen linguistischen Umgebung zurechtzufinden.

Wie schon eher erwähnt, hat der Sprachkurs aber glücklicherweise noch genug Zeit gelassen, um zusammen erste Erkundungszüge durch die Niederlände zu unternehmen. So konnte ich zum Beispiel gleich am Anfang Den Haag kennen lernen und natürlich kam auch das Nachtleben von Utrecht nicht zu kurz.

Diesen drei schon sehr viel versprechenden Wochen Sprachkurs folgte dann der offizielle Ausreisekurs. Stattgefunden hat er bei EIRENE International in Neuwied. Obwohl ich schon für einige Wochen im Ausland war und somit die Hauptaufgabe des Kurses, die Freiwilligen auf die bevorstehende Ausreise vorzubereiten, für mich an Gewicht verloren hatte, habe ich unglaublich viele neue Erfahrungen während dieser zwei Wochen gemacht. Schon allein der Aspekt, dass ich dieses Seminar mit anderen Freiwilligen begehen konnte, die in derselben Situation wie ich waren, hat mir sehr viel gegeben. Zusammen waren wir 25 Teilnehmer verschiedenen Alters, die in Kürze in die unterschiedlichsten Länder aufbrechen würden, mit unterschiedlichsten Wünschen und Vorstellungen. Dies ergab eine so interessante und kreative Atmosphäre, wie ich sie vorher noch nicht erlebt habe. So schienen die Tage trotz des sehr intensiven und fordernden Programms wie im Flug zu vergehen. Auf dem Plan standen Einheiten zum Thema interkulturelle Verständigung, Entwicklungsarbeit, Kulturschock, Gewaltlosigkeit, Phasen des Auslandsjahres, Globalisierung und vieles mehr. Damit waren wir von morgens bis abends beschäftigt mit Diskussionen, Seminaren und Gruppenarbeiten, die sich oft auch bis in die Nacht hinauszogen. Glücklicherweise ist uns das fast Unmögliche gelungen und wir haben auch noch Zeit für anderes gefunden. Jede Mittagspause wurde zum Beispiel zum Kanu fahren im einem nahen Fluss oder zum Schwimmen genutzt, um noch die letzten Sonnenstrahlen des Sommers auszunutzen. Abends haben wir meist zusammen gesessen und gemeinsam von den Erlebnissen des kommenden Jahres geträumt oder wir sind bei Nacht und Nebel durch die Weinberge gezogen, von denen unsere Unterkunft umgeben war.

Trotz dieser wunderschönen Erinnerungen kann ich mich auch noch an die ersten Tage des Seminars erinnern - Tage in denen ich sehr an meiner Entscheidung für einen Freiwilligendienst im Ausland gezweifelt habe. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich in wenigen Tagen ausreisen würde und meine Eltern, meine Freunde und besonders auch meine Freundin zurücklassen musste. Während des Sprachkurses hatte mich noch der Gedanke abgelenkt, dass ich nach drei Wochen erst einmal wieder nach Berlin zurückkehren werde. Nun aber musste ich mich mit dieser Situation intensiv auseinandersetzten. Besonders zu dieser Zeit hat es mir sehr geholfen, mich mit den anderen Kursteilnehmer über die kommende Zeit zu unterhalten und über die damit verbundenen Sorgen und Ängsten. So hat es glücklicherweise nicht lange gedauert, bis ich alle negativen Gefühle über Bord werfen konnte und ich mich wieder darüber freute, dass dieses Abenteuer in nur wenigen Tagen losgehen würde.

Erst als ich im Zug an den kleinen Einfamilienhäusern, gedrängt dicht an dicht, vorbeifuhr, merkte ich, dass es soweit war. Nach zwei Wochen war ich auf der Reise in die Stadt, die für die kommende Zeit meine neue Heimat werden sollte. Es war ein sehr seltsames Gefühl. Melancholie, Freude und Angst vor dem Ungewissen rissen mich hin und her. Das Glücksgefühl über dieses Abenteuer aber überwog. Da die letzten zwei Wochen so gut wie keine Zeit für mich selbst gelassen hatten, war ich zudem froh, endlich meinen eigenen Weg gehen zu können.

Angekommen in Utrecht, begann dann auch schon am nächsten Tag für mich das Arbeitsleben. Ihr könnt euch meinen Arbeitsplatz als großes Büro vorstellen. Neben "Kerk & Vrede" sind hier noch 6 weitere Friedensorganisationen vertreten. Angeschlossen ist außerdem eine große Bibliothek, in der man in den unterschiedlichsten Sprachen alle Informationen zum Thema Kriegs- und Friedenspolitik der ungefähr letzten 100 Jahre finden kann.

Glücklicherweise ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich, trotz des Fakts, dass ich den überwiegenden Teil der Zeit hinter dem Computer verbringe. Das kommt hauptsächlich dadurch, dass ich gleich für zwei Organisationen arbeite. Zum einen ist das, wie schon erwähnt, "Kerk & Vrede", für die ich vier Tage in der Woche arbeite. Zum anderen arbeite ich auch einen Tag pro Woche bei EIRENE Nederland, dem niederländischen Zweig meiner Austauschorganisation, die auch im Friedenszentrum ihr Büro hat. Somit ist es unmöglich einen typischen Arbeitstag zu beschreiben, besonders auch deshalb, weil meine Aufgabengebiete schon innerhalb jeder der beiden Organisationen sehr vielfältig sind.

"Kerk & Vrede" ist die älteste pazifistische Friedensorganisation in den Niederlanden. Gemeinsames Ziel aller Mitarbeiter ist es einen Weg aufzuzeigen, wie man gewaltlos sowohl Konflikte im Inland als auch im Ausland lösen kann. Ursprünglich wurde "Kerk & Vrede" gegründet, um nach den Wurzeln der Gewalt innerhalb der Kirche zu suchen. Diese Zielstellung wurde aber schon vor vielen Jahren erweitert auf alle Quellen von Gewalt. Heute gibt es verschiedene Projekte zum Thema Pazifismus, zur interkulturellen Verständigung und, nicht erst nach dem Mord auf Theo van Gogh, zur Verständigung zwischen Glaubensanhängern verschiedener Religionen.
Meine Hauptaufgabe bei "Kerk & Vrede" war am Anfang hauptsächlich das Versenden von Post oder das Kopieren von Unterlagen. Das ergab sich ganz einfach, weil ich damals nur ein sehr begrenztes Wissen über Friedensarbeit hatte - ich hatte vorher noch nie für eine Organisation wie diese gearbeitet. Zusätzlich fehlten mir natürlich auch die Sprachkenntnisse, die unersetzlich sind in einem Büro mit ausschließlich niederländischen Kollegen, ganz zu schweigen von Minimalkenntnissen der niederländischen Orthographie und Grammatik. Die einzige Möglichkeit, die ich somit in der ersten Zeit hatte, die Arbeit der Organisation zu unterstützen, war diese Hilfsarbeiten zu übernehmen. Obwohl diese Tätigkeiten natürlich nicht unwichtiger sind als andere, war dies mir zu anspruchslos und zu gleichförmig. So war ich auf der Suche nach einem Arbeitsfeld, in dem ich mich engagieren konnte auch mit wenig Einblick in die Sprache. Das habe ich glücklicherweise schnell im Bereich der Computerarbeit gefunden. Sowohl das bürointerne Netzwerk als auch die Internetseite von "Kerk & Vrede" wurden während der letzten Jahre nur sehr sporadisch gewartet. Es kostete die Mitarbeiter zu viel Zeit, sich darum in dem benötigten Maße zu kümmern, besonders weil die meisten sich nur wenig in dieser Materie auskennen. Dadurch, dass ich mich schon seit vielen Jahren für alles interessiere, was mit Hard- und Software zu tun hat, bot es sich mir an mich verstärkt auf diesem Gebiet zu engagieren. Auf meiner Arbeitsstelle nennt man mich mittlerweile schon "Willy Wortel", das ist der "Daniel Düsentrieb". Mit der Zeit habe ich aber auch immer mehr andere Tätigkeiten übernommen. So übersetzte ich oft Texte aus dem Niederländischen ins Deutsche oder ins Englische. Außerdem erstellte ich besonders in der letzten Zeit viele Broschüren oder Flyer. Im Januar werde ich auch eine Postkarte für eine geplante Informationskampagne gegen die verstärkte Militarisierung Europas, wie sie in der europäischen Verfassung festgeschrieben ist, entwerfen. Des Weiteren helfe ich jetzt auch schon bei der Organisation von Veranstaltungen. Neben allen diesen Tätigkeiten bin ich oft für "Kerk & Vrede" auch außerhalb des Büros tätig, was immer eine willkommene Abwechslung zum üblichen Alltag bietet. So habe ich bei der Durchführung der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Jubiläum der Organisation in einer Kirche in Amsterdam mitgeholfen. Ebenso war ich beim "Nederlands Sociaal Forum", eine gemeinsame Veranstaltung von gesellschaftlich engagierten Organisationen mit dem Ziel, die Bürger mehr über aktuelle Entwicklungen in der Friedens- und Umweltpolitik zu informieren und auch darin zu integrieren. Dort war ich das erste Mal bei der Leitung zweier Workshops beteiligt. Auf diese Weise hatte ich die Möglichkeit die Menschen, mit denen ich sonst nur telefonisch in Kontakt stehe, persönlich kennen zu lernen. Ein Nachteil ist allerdings, dass viele dieser Veranstaltungen am Wochenende sind. So bin ich im November fast jedes Wochenende auf Tour gewesen, was dann auch ein wesentlicher Grund für das verspätete Erscheinen dieses Rundbriefs war.

Ergänzend zu den vier Tagen Arbeit bei "Kerk & Vrede", bin ich einen Tag in der Woche für EIRENE Nederland tätig. Wie bei EIRENE in Deutschland ist auch das Hauptanliegen des niederländischen Zweiges Menschen zu finden, die für ein Jahr in sozialen Projekten im Ausland Freiwilligenarbeit verrichten möchten. EIRENE Nederland ist aber schon immer ein sehr kleiner Zweig mit nur sehr wenigen Mitgliedern gewesen. Diese Situation hat sich aber in den letzten zwei Jahren so zugespitzt, dass der Vorstand beschloss eine bezahlte Kraft zusätzlich zu einem Freiwilligen einzustellen. Damit soll die Organisation bekannter gemacht werden. Diese Zielstellung bestimmt auch maßgeblich meine Tätigkeiten bei EIRENE. Neben den Routinearbeiten wie die eingegangene Post zu lesen und zu beantworten, soweit mein Niederländisch das zulässt, helfe ich Infoveranstaltungen und Themenabende zu organisieren. So werden im Februar mehrere Diskussionsabende zum Thema "Armut und Reichtum in den Vereinigten Staaten" stattfinden. Deshalb bin ich zurzeit vor allem damit beschäftigt, lokale Friedensplattformen und Studentenorganisationen zu finden, die uns dabei vor Ort unterstützen wollen. Besonders weil EIRENE Nederland sehr klein ist, kann ich jede Menge Selbstinitiative zeigen und eigene Ideen einbringen. Ein weiterer Teil meiner Arbeit besteht darin den Kontakt zwischen den Niederlanden und Deutschland zu halten. So gehört es auch zu meinen Aufgaben, Dokumente zu übersetzten oder Absprachen mit der internationalen Geschäftstelle in Neuwied zu treffen. Im letzten Monat war ich auch damit beschäftigt, ein paar eigene Artikel für den quartalsweise erscheinenden Newsletter zu schreiben.

Mit Aufgaben wie diesen bei "Kerk & Vrede" sowie EIRENE war ich sehr schnell so intensiv beschäftigt, dass die Eingewöhnung rascher voranging als erwartet. Am Anfang war es aber doch seltsam, jeden Tag zur Arbeit gehen zu müssen und nicht zur Schule.

Rückblickend auf die letzten 5 Monate kann ich schon eine deutliche Entwicklung sehen. Zu Beginn war alles für mich neu und unbekannt. Jetzt aber habe ich meinen Alltag gefunden. Die Arbeit scheint viel einfacher von der Hand zu gehen, ich lerne mehr und mehr Menschen kennen und finde auch viele neue Freunde. Besonders aber merke ich, wie sich mein Niederländisch verändert hat. Eine Sprache komplett im Ausland zu lernen, ist eine Herausforderung. Dafür ist es aber umso schöner, wenn man dann fast schon nebenbei bemerkt, dass man tatsächlich Gespräche oder Diskussionen in dieser bis vor kurzem noch total unbekannten Sprache führt. Schon im November habe ich gemerkt, dass ich endlich in den Niederlanden "angekommen war", angekommen besonders bezogen auf meine Gedanken und Gefühle. Ich bin nicht mehr nur Gast in den Niederlanden, ich fühle, dass ich hier nun wirklich zu Hause bin, ein neues Zuhause gefunden habe. Diese Gewissheit zu haben, ist eine wunderbare Erfahrung.

Liebe Leserinnen und Leser dieses Rundbriefs, ich hoffe, dass es mir gelungen ist euch einen ersten Eindruck von meinem neuen Zuhause und meinem neuen Leben gegeben zu haben. In den letzten Monaten ist so viel passiert, dass es unmöglich ist alles niederzuschreiben. Den folgenden Rundbrief werde ich deshalb dazu nutzen, neben den aktuellen Ereignissen auch die Menschen mit denen ich wohne und arbeite näher vorzustellen.

Falls du noch Fragen oder Anregungen hast, dann schreib mir oder ruf mich an. Über Nachricht oder vielleicht sogar einen Besuch aus der Heimat freue ich mich immer. Auch wenn es nun schon einige Tage her ist, hoffe ich, du hattest ein gesegnetes und erholsames Weihnachtsfest. Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und verbleibe bis zum nächsten Mal.

Torsten Wendav

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