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Erfahrungsbericht - Deutschland

Autor: Teamer
Projekt: ADIA
Träger: Förderverein der Nesin-Stiftung (FöNeS)



Stellungsnahme von World Horizon (14.08.15)
Dieses 5 Jahre alte Feedback stammt von einem abgelehnten Bewerber und bezieht sich auf einen Freiwilligendienst, welcher seit mehreren Jahren nicht mehr angeboten wird.



Meine Erfahrung mit World-Horizon ist äußerst schlecht.
Es ist ein Verein, der total chaotisch organisiert ist, sofern man von organisiert sein sprechen kann. Es wird damit geworben, dass der ADiA weniger als 2000€ kostet. Kommt man dann in das Bewerbertreffen, werden auf einmal Kosten von 6000€ in die Luft geworfen. Es sei zu viel Aufwand, die ganze Organisation für ca. 2000 € anzubieten. Außerdem wird mehrmals erwähnt, dass der Verein eine Non-Profit Organisation ist. Dies widerspricht sich wohl sehr, wenn man bedenkt, dass für eine Person 6000€ verlangt werden. Hochgerechnet sind das bei 50 ADiA-Teilnehmern 300.000 (!!!) Euro.
Ich weiß nicht wo so eine imense Summe aufgrund Organisation gebraucht wird!
Nunja....abgesehen von den Kosten ist der Verlauf nach dem Bewerbertreffen auch sehr chaotisch, nicht durchdacht und nicht nachvollziehbar.
Es wird immer gesagt, wenn man Fragen hat, soll man sich an das Team wenden. Stellt man schließlich eine Frage, kann es ruhig mal 2 Monate dauern, bis man eine Antwort bekommt.

Auf meinen Fall bezogen, kann ich den Verein World-Horizon keinesfalls weiterempfehlen. Im Bewerbertreffen wurde versprochen, man bekomme nach 4 Woche Auskunft darüber ob man genommen wird und in welches Projekt man gesteckt wird. nach 4 Monate wurde mir immer noch nicht bescheid gegeben. Es ist einfach nur ärgerlich, da man nach mehrmaligen Anfragen auch einfach keine Antwort bekommt.

Ich kann also nur vor diesem Verein warnen und macht auf keinem Fall mit diesem Verein den ADiA. Es ist nur Abzocke!!!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:

Yonas schrieb am 21.11.12 um 04:52 Uhr:
Ich bin seit August 2012 als Volunteer in USA für World-Horizon im Einsatz. Ich persönlich glaube, dass der Typ, der 6000€ gezahlt hat, nicht mit World-Horizon, sondern mit Weight Watchers unzufrieden ist, da er nicht den gewünschten Gewichtsverlust erzielen konnte. Alles ist also höchstwahrscheinlich auf eine Verwechselung zurückzuführen. (99%)
Denn was er da erzählt ist so ein Schwachsinn!
World-Horizon hat meinen Hin- und Rückflug bezahlt, und hat mich zu einer fantastischen Gastfamilie und einer guten Projektstelle vermittelt, die mich monatlich bezahlt.
Man muss nicht unbedingt auf der Hauptschule gewesen sein, um zu wissen, dass das irgendwie finanziert werden muss. Deshalb erwartet World-Horizon, dass ein Freiwilliger Spenden sammelt. Das Spendenziel für USA-Projekte ist 3500€, was ich bis zum Ende meines Freiwilligendienstes erreicht haben sollte. Ich werde das Spendenziel, ohne das ich oder meine Eltern dafür auch nur 1 Cent gezahlt haben erreichen. World-Horizon leistet auch hier Hilfestellung beim aufbauen eines Spenderkreises, mit vielen Tipps und Vorschlägen, wie z.B einen monatlichen Newsletter vom Projekt zu verschicken, mit Spendenhinweis/aufforderung am Ende
usw.
Ich könnte hier jetzt noch ewig weiterlabern, aber
wer ein Auslandsjahr als Volunteer machen möchte und sich nicht bei World-Horizon bewirbt, ist selber Schuld. Und für den Clown und Märchenerzähler bin ich froh, dass ich das Missverständniss aufklären konnte.

Anonymous schrieb am 13.11.12 um 23:07 Uhr:
RICHTIGSTELLUNG Teil II

Meine Erfahrung mit World-Horizon ist äußerst gut.

Ich bin ein Freiwilliger bei World-Horizon und nun seit 3 Monaten in meiner Projektstelle in den USA. Ich habe eine super gute Zeit hier und bereue mein Entscheidung mich bei World-Horizon beworben zu haben keineswegs. Im Gegenteil, ich bin der Meinung, dass meine Bewerbung zweifelslos eine der besten Entscheidungen war, die ich in meinem noch jungen Leben getroffen habe. Ich bin, besonders im Nachhinein immer wieder verwundert wie negativ manche Leute über World-Horizon berichten. Natürlich habe auch ich mich bevor meiner Bewerbung im Internet über World-Horizon informiert, um mir eine Meinung von diesem Verein bilden zu können. Dabei bin ich auch auf „Erfahrungsberichte“ wie diesen gestoßen.
Bei meiner Nachforschung über World-Horizon machte die offizielle Internetseite des Vereins (http://www.world-horizon.org/) zunächst einen vielversprechenden und positiven Eindruck. Im Gegensatz dazu standen jedoch einige Foreneinträge, wie dieser, die World-Horizon völlig negativ darstellen. So zweifelte auch ich zunächst daran, ob ich mich bei World-Horizon bewerben sollte, obwohl der erste Eindruck und mein Gefühl gegenüber World-Horizon gut waren. Letztendlich fasst ich jedoch den Beschluss mich bei eben diesem Verein zu bewerben, da ich persönliche keine andere Organisation fand, die Projektstellen anboten, die für mich in Frage kamen. Diese Entscheidung habe ich bis heute kein einziges Mal bereut und ich bin guter Dinge, dass sich diese Meinung auch nicht ändern wird.
Was viel zu selten zu Sprache kommt, ist, dass die verantwortlichen Vereinsleitung von World-Horizon fast ausschließlich aus jungen Leuten besteht, die bereits selbst ein Jahr im Ausland verbracht haben und sich daher mit den Herausforderungen und Problemen der Entsendeten bestens auskennen. Um anderen Heranwachsenden eine solche Chance zu ermöglichen wenden sie aus Idealismus einen beträchtlich Teil ihrer „Freizeit“ auf in der sie ehrenamtlich für den Verein arbeiten. Dass sie neben der Arbeit für den Verein natürlich auch noch ihr Studium oder die Karriere vorantreiben wollen erleichtert die Organisation selbstverständlich nicht. Eine Tatsache, die auch unter manchen Entsendeten meiner Meinung viel zu wenig Anerkennung erfährt. Die Stimmung auf dem Auswahltreffen und Vorbereitungsseminar, auf denen ich war, war sehr gut und man hat viele Möglichkeiten sich mit den anderen Freiwilligen und Teamern über den Auslandsaufenthalt und eventuell danach anstehenden Studienpläne zusprechen.
Ich persönlich finde es sehr schade, dass sich anscheinend manche Interessenten, wie der Autor des untenstehenden Eintrags, sich aufgrund von solch unberechtigter Kritik von einer Bewerbung bei World-Horizon abschrecken lassen und damit eine großartige Gelgenheit einen Freiwilligendienst im Ausland ableisten zu dürfen ungenutzt lassen.
Ob ein komplettes Jahr im Ausland bei einem nicht geförderten Träger preiswerter ist muss ich zudem ebenfalls schwer bezweifeln, da Förderung für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst doch relativ beträchtlich ist und World-Horizon zahlreiche Kosten für Flug, Versicherung usw. erstattet.

Zu Schluss möchte ich mich bereits jetzt für die von World-Horizon ermöglichte Erfahrungen eines Auslandsaufenthaltes und ihre ständige Arbeit im Hintergrund bedanken. Vielen, vielen Dank.

Ich kann World-Horizon als Entsendeorganisation für ein Freiwilliges Soziales Jahr nur ausdrücklich empfehlen.

Abschließend hoffe ich, dass durch die Richtigstellung von Seiten World-Horizon und mir eindeutig und endgültig klar wurde, dass die gemachten Anschuldigungen falsch sind und keine vernünftige Grundlage haben.

- schrieb am 10.10.12 um 18:42 Uhr:
Hallo,
ich habe eine Frage zu der Auswahl, wo findet denn die entgültige Auswahl bei World-Horizon statt?

World-Horizon schrieb am 29.08.12 um 13:09 Uhr:
RICHTIGSTELLUNG

In diesem Erfahrungsbericht eines verdrossen Bewerbers, vermutlich aus dem Jahre 2009, werden zahlreiche offensichtlich falsche Behauptungen und Annahmen aufgestellt. Sie sind heute nicht richtig, waren es aber auch damals schon nicht. Da aber leider noch immer Bewerber darauf Bezug nehmen, wollen wir diese nun ein für alle Mal richtig stellen:

Wir sind seit 2006 eine von Finanzamt Hamburg-Nord als gemeinnützig anerkannte Körperschaft. Im Jahr 2011 hatten wir einen Werbe- und Verwaltungskostenanteil von unter 11 Prozent. Wir hatten noch nie 50 Freiwillige in einem Jahr entsendet und hatte es auch nie vor. Der mit Abstand größte Jahrgang, der entsendet wurde bestand aus etwa der Hälfte. Im Jahr 2011 hatten wir trotz zahlreicher staatlicher Fördermittel sogar einen erheblichen Verlust erwirtschaftet.

Vollkommen falsch ist auch die Behauptung, ein Freiwilligendienst habe 2000 bzw. 6000 Euro gekostet. Sie ist deshalb falsch, weil es bei den staatlichen anerkannten Freiwilligendiensten überhaupt keine Form eines an die Entsendeorganisation zu zahlendes Entgeltes gibt. Und das gilt selbstverständlich auch für uns. Die Entsendung von Freiwilligen ist jedoch für Entsendeorganisationen teuer. Nicht ohne Grund fördert der Bund einige Freiwilligendienste inzwischen auch finanziell -- nicht jedoch den Anderen Dienst im Ausland, auf den sich der Freiwillige. Seit der Einführung dieser Dienstform als Wehrdienstersatz in den 80er Jahren erwarten deshalb fast alle Entsendeorganisationem von ihren Freiwilligen, dass sie Spenden sammeln. Das Sammeln von Spenden durch die Freiwilligen stellt für kleine wie große Organisation in den meisten Fällen die einzige Möglichkeit dar, ihre Programme überhaupt zu finanzieren und dient zudem auch der Bindung der Freiwilligen an die Organisation und ihre Projekte. Dieses Fund-Raising wurde nicht nur durch das Bundesminsterium für Familie, Frauen und Jugend befürwortet, sondern ist auch bei geförderten Freiwilligendiensten, wie Weltwärts, sogar ausdrücklich in der ministeriellen Richtlinie vorgesehen. Für uns gilt dabei: wir nehmen grundsätzlich keine Spenden von Freiwilligen an und werden auch nie zugesicherte Leistungen, wie zum Beispiel Flugbuchungen, Taschengeld oder Erstattungen, verweigern, weil Freiwillige keine oder nicht die vorgesehenen Spenden gesammelt haben. Ob ein Spendensammelziel für einen Freiwilligen nun 5 oder 5000 Euro beträgt, ist letztlich also keine Frage des Vermögens eines Freiwilligen, sondern seines persönlichen Engagements – denn aus eigener Taschen muss er keinen Cent davon spenden. Wie hoch die Spendenziele bei uns sind, ist von zahlreichen Faktoren abhängig, vor allem aber von Einsatzkosten. 2011 betrug das durchschnittliche Spendenziel etwa 2.600 Euro. Einige Freiwillige haben ihre Ziele nicht ganz erreicht, manche habe sie am Ende weit überschritten oder sogar verdoppelt.

Wir sind nicht perfekt, aber wir entwickeln uns ständig weiter und suchen nach neuen Wegen, das, was wir machen, noch besser zu machen. Wenn Du uns dabei unterstützen willst, findest Du weitere Informationen auf unserer Website: www.world-horizon.org/freiwilligendienste

Gast schrieb am 18.08.12 um 20:58 Uhr:
Danke für diesen Erfahrungsbericht!

Ich wusste nicht wirklich, mit was für einer Organisation ich es zu tun hatte und habe mir ein Bewerberprofil auf deren Seite angelegt.
Für mich hat sich das nämlich alles sehr gut angehört, bis ich hier gelesen habe, dass das so schrecklich teuer ist. Da ist es schon billiger bei nicht geförderten Trägern einen Freiwilligendienst zu leisten.

Ich weiß zwar nicht, wie man diesen Account wieder löscht, bin aber dankbar für das Abraten von World-Horizon. Weiß eventuell jemand, wie man ein Bewerberkonto auf world-horizon.org wieder löschen kann?

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