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Erfahrungsbericht - Südafrika

Autor: Friedmut Abel
Projekt: Baphumelele Children’s Home
Träger: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. 

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Abschlussbericht - November 2009



Für die Dauer eines Jahres habe ich im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in der Baphumelele Waldorf Association im Township Khayelitsha bei Kapstadt, Südafrika gearbeitet.

Baphumelele (auf Xhosa „Fortschritt“) wurde 2001 gegründet von Rosalia Mashale, einer mittellosen Frau aus den ländlichen Gegenden des Eastern Capes. Sie nahm mit einfachsten Mitteln Kinder auf, die auf den Straßen spielten, und Babys, die auf Müllkippen oder in Toiletten ausgesetzt wurden. Mit ihrer herzlichen und ehrlichen Art konnte sie im Laufe der Zeit viele Spendengelder von Organisationen und Privatpersonen, zum Teil auch von international bekannten Künstlern, für ihr Waisenheim sammeln.
Heute ist Baphumelele zu einem großen Community Projekt herangewachsen.
Kernstück ist noch immer das Kinderheim (Baphumelele Children’s Home). Hier leben heute ungefähr 160 Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren in kleineren und größeren Häusern zusammen und werden von lokalen Mitarbeitern betreut, vor allem von Frauen, die versuchen ihnen so gut es eben geht eine Familie zu ersetzen.
Daneben gibt es das Baphumelele Educare Center, ein Ganztages-Zentrum, das eine Kinderkrippe, einen Kindergarten und zwei Vorschulklassen beherbergt. Täglich finden sich hier weit mehr als 250 Kinder ein, die von knapp 10 Mitarbeitern betreut werden, damit ihre Eltern zur Arbeit gehen können.
Weiter gibt es eine Armenküche sowie eine sozialpädagogische Einrichtung für die Nachbarschaft. Hier werden durch Seminare Themen zur Gesundheit, Arbeit, Erziehung oder Gewaltprävention angeboten (Baphumelele Health Information Center).
Eine Holzwerkstätte bietet jungen Männern aus der Nachbarschaft eine Möglichkeit, handwerkliche Fähigkeiten im Umgang mit Holz zu erlernen, um sich später mal ein kleines Einkommen zu erwirtschaften.
Nicht zuletzt ist das Baphumelele Respite Care Center zu erwähnen, das ca. 25 Aids/HIV- und Tuberkulose-Patienten gleichzeitig eine hygienisch saubere Atmosphäre und ausreichend Nahrung bietet, um die schweren medikamentösen Therapien gut zu überstehen und um durch gesunde Ernährung das Abwehrsystem zu stärken. Denn so haben die Patienten eine bessere Chance gegen Aids. Diese Einrichtung dient auch immer als Hospiz, in welchem die Patienten in Würde sterben können.
Doch Frau Mashale, genannt „Mama Rosie“, hat weitere Pläne Baphumelele auszubauen, Einrichtungs-Bereiche zu vergrößern, auszulagern und neue zu schaffen.

Die Kinder, die in Baphumelele sind, kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Viele der Kinder im Alter von null bis fünf Jahren wurden ausgesetzt, vernachlässigt oder aber die Mutter starb bei der Geburt. In der Regel haben alle Kinder einen Gewalthintergrund. Sehr oft sind die Mädchen Opfer von Vergewaltigungen oder häuslicher Gewalt. Auch Jungen wurden meist vernachlässigt oder körperlich misshandelt, aber auch hier finden Vergewaltigungen statt. Natürlich sterben auch immer viele Eltern der Kinder an Aids und dessen Folgen, manchmal sind die Eltern jedoch schlicht und ergreifend nicht in der Lage ihre Kinder zu ernähren und müssen sie weggeben. Einige wenige Kinder kommen zu uns, da sie verhaltensauffällig sind und ihr Betragen für die Familien unhaltbar ist. Sofern schlimme familiäre Umstände bekannt sind, vermittelt hier das Sozialamt, welches die Kinder den Eltern wegnimmt, da sie z.B. schwere Alkoholiker oder gewalttätig sind, einen Platz in Baphumelele.

Auch im Kinderheim ist dann natürlich nicht die „heile Welt“. Viele haben schwere Traumata, sind sozial und emotional verstört, gewaltbereit und oft körperlich, seelisch wie intellektuell in der Entwicklung verzögert.
Auch wenn diese physischen und psychischen Narben wohl nie ganz verheilen werden, leisten die Betreuer hier einen ganz großen Beitrag, damit die Kinder in der Alltagswelt wenigstens wieder „funktionieren“, eingegliedert werden und in der Zukunft ein halbwegs normales Leben führen können.
Und sehr viele Kinder blühen, trotz ihrer schlimmen Erlebnisse – oder vielleicht gerade auch deswegen, auf und lernen das Leben ganz neu kennen, vor allem entdecken sie ihre Kindheit wieder.

Eine Sozialarbeiterin kümmert sich so gut sie kann darum, dass die Kinder zu Pflegeeltern kommen können, adoptiert werden oder, wenn möglich, wieder in die Familien zurückkehren können, wenigstens aber bei Verwandten eine Bleibe finden. Manche Kinder leben jedoch schon seit ihrer Geburt in Baphumelele und kennen gar nichts anderes. Allen Kindern, die bis zur Vollendung der Schulzeit nicht untergebracht werden können, droht eine ungewisse Zukunft. Oft müssen sie wieder auf die Straße zurück... Noch! Denn auch hier will Mama Rosie eine dauerhaft gute Lösung finden.

Meine Aufgabenbereiche waren äußerst vielfältig und verantwortungsvoll. So habe ich die Kinder zu ihren regelmäßigen Krankenhausterminen begleitet, habe sehr viele Fahrdienste gemacht, ebenso aber auch hausmeisterliche Tätigkeiten wahrgenommen, zeitweise in der Vorschulkasse assistiert und bei Engpässen im medizinischen Bereich ausgeholfen. Mit anderen Freiwilligen zusammen waren wir für alle Esseneinkäufe des Waisenheims verantwortlich, haben Bankgänge getätigt und die Freizeitgestaltung der Kinder organisiert und diese dann auch betreut. Gab es dringliche Notfälle, mussten die Freiwilligen, die im medizinischen Bereich arbeiteten, eigenverantwortlich entscheiden, ob das Kind ins Krankenhaus (Notaufnahme) muss, oder ob eine einfache medikamentöse Behandlung ausreicht, oft mit telefonischer Beratung eines Arztes. Die Fahrten sowie die Betreuung der Kinder im Krankenhaus wurden auch von uns Freiwilligen übernommen. Oft sogar Tag und Nacht, bis dass das Kind nach ein paar Tagen wieder entlassen und nach Hause gehen konnte.
Gewohnt haben wir auf dem Grundstück des Kinderheimes in einer kleinen Wohnung, die allerdings nicht, wie viele andere Behausungen des Townships, aus einfachem Holz- und Wellblech bestand, sondern in einem „normalen kleinen Steinhäuschen“. Dort hatten wir vier Zimmer, die wir uns zu acht geteilt haben. Es war zugegeben nicht immer leicht mit allen anderen Freiwilligen so dicht zusammenzuleben und -arbeiten, rund um die Uhr und oft noch am Wochenende. Wenn es dann mal samstags und sonntags nichts zu tun gab, sind wir häufig nach Kapstadt gefahren, aber auch dort musste man sich mit dem Auto absprechen und für die Übernachtungen hat man meist ein günstiges Mehrbettzimmer eines „Backpackers“ (Hostel) mit den anderen geteilt. Obwohl wir unterschiedlicher nicht sein konnten und mindestens ein halbes Jahr gebraucht haben bis wir uns aneinander gewöhnt hatten, sind wir dann doch umso enger zusammengewachsen, wodurch gute Freundschaften über das Jahr hinaus entstanden sind.

Sehr anstrengend war aber auch der dauernde Bereitschaftsdienst. Selbst wenn man am Wochenende mal in Kapstadt war, kam es mehrfach vor, dass es einen Notfall gab und man ins Krankenhaus musste. Selbst nachts geschah es hin und wieder, dass einen die Polizei mit der Sirene aus dem Schlaf weckte, um ein neues Kind abzugeben. Dann musste man aufstehen, das neue Kind in Empfang nehmen und die Formulare ausfüllen und auf die Richtigkeit überprüfen. Aber auch die große Verantwortung, gerade im medizinischen Bereich war, besonders für die dafür zuständigen Freiwilligen, sehr belastend. Hinzu kam, dass wir weitgehend ohne Supervision oder anderer Art von Betreuung oder Nachsorge unsere Aufgaben und Erlebnisse zu meistern hatten. Gab es Aufstände im Township mussten wir ausprobieren, wo man hin fahren kann ohne in die Straßenkämpfe hineinzugeraten.
Jedoch konnten wir auch sehr selbständig arbeiten. Wir hatten neben unseren Aufgaben, die wir acht Freiwillige unter uns aufteilen mussten, manchmal auch Zeit für eigene Projekte nebenher, sofern uns die Mehrbelastung nicht zu viel war. So habe ich einem Freiwilligen geholfen, neue Behausungen für entlassene Patienten des Respite Care Centers zu bauen. Er und wir anderen haben dafür in Deutschland Spendengelder gesammelt. In diesem Zuge wurde auch das Badezimmer des Babyhauses neu saniert, damit es den hygienischen Anforderungen der über 50 Kleinkinder im Alter von null bis vier Jahren wenigstens halbwegs gerecht werden kann.

Immer präsent war die Situation um uns herum. Das Township Khayelitsha entstand in den 1980er Jahren unter der Ära der Apartheid und beherbergt heute Schätzungen zu Folge bis zu zwei Millionen Menschen. Viele Menschen dort gehören zur Volksgruppe der Xhosa und kommen aus den ländlichen Gegenden der Eastern Cape Provinz. Auch in Baphumelele arbeiten neben Sothos sehr viele Xhosa. Die Umgangssprache in den schwarzen Townships ist „isiXhosa“ und beinhaltet drei verschiedene Klicklaute die schwer zu lernen sind. Auf Xhosa bedeutet der Name des Townships Khayelitsha „Unsere neue Heimat“. Da viele Leute der Armut im Eastern Cape entfliehen wollen, kommen täglich neue Menschen nach Khayelitsha auf der Suche nach Arbeit und Wohnung. Die Regierung hat seit Ende der Apartheit viele Steinhäuser erbauen lassen und an die Bewohner vergeben, jedoch sind viele Bereiche immer noch nicht neu aufgebaut. Hier stehen die kleinen Holz- oder Wellblechhütten, genannt „Shacks“, dicht an dicht. Wasser muss aus den wenigen verdreckten Brunnen geschöpft werden, Strom gibt es nicht immer und Wege schon gar nicht. Hier zeigt sich Südafrika von seiner ärmsten Seite. Die Menschen haben im bis zu fünf Grad kalten Winter, in den nicht isolierten Häusern und Hütten mit vielen Krankheiten zu kämpfen, im heißen Sommer dann mit unhygienischen Zuständen, verursacht durch Kot und Abwasser. Wenn es da brennt, kann keine Feuerwehr so einfach den Brand löschen, denn der Abstand der Häuser beträgt meist weniger als einen Meter. Hier sieht man neben all der Lebensfreude und dem Optimismus vieler Menschen auch sehr viel Leid, Gewalt und Tod.

Einige afrikanische Länder haben nicht nur ein Gewaltproblem, sondern auch ein Vergewaltigungsproblem. Die Statistiken sind alarmierend: In Südafrika geschieht alle 30 Sekunden eine Vergewaltigung, jede zweite Frau in Südafrika wird vergewaltigt, 55% von ihnen sind minderjährig. Jeder vierte Mann hat bereits ein oder mehrmals eine Frau vergewaltigt, mehr als ein Viertel der Täter hat Aids. Aber auch jeder zehnte Mann wird inzwischen vergewaltigt, meist sind die Opfer noch minderjährig. Oft geschieht es bei Aufenthalten im Gefängnis.
Die Ursprünge dieser Zustände wurden noch nicht ausreichend untersucht, sicher ist aber, dass viele Südafrikaner ihren „moralischen Kompass“ (Desmond Tutu) verloren haben. Die Apartheid hat die Menschen ihrer kulturellen Wurzeln beraubt und viel Wut, Schmerz und Enttäuschung gebracht. Aber selbst heute, fast 20 Jahre nach Ende der Apartheid, ist es der Regierung noch nicht gelungen, den Menschen Perspektiven zu bieten. Die Frustration der Männer über die extreme soziale Ungerechtigkeit und Chancenlosigkeit findet oft ein Ventil in erzwungenem Sex. Aber auch der Irrglaube, dass Sex mit einer Jungfrau zu haben vor der Ansteckung von Aids/HIV schützt, oder diese sogar heilt, ist fatal: Aus diesen Gründen werden auch immer mehr Babys und Kleinkinder von HIV-positiven Männern vergewaltigt!

Geprägt durch die Apartheid ist ein System entstanden, in dem heute alle Schwarzen, „Coloureds“ und Weißen fast ausschließlich getrennt voneinander leben. Die dadurch entstandenen Gettos sind auch Ursache für die Armut und desolaten sozialen Verhältnisse.
Die Apartheid war die Politik der völligen sozialen Trennung der weißen, farbigen und schwarzen Bevölkerung in Südafrika. Diese Segregation hat ihren Ursprung in der Kolonialisierung Südafrikas und dauerte bis 1990 an. Apartheid heißt auf Afrikaans, der Sprache der weißen Siedler in Südafrika, „Trennung“ oder „Gesondertheit“. So wurde eine räumliche, politische, gesellschaftliche und kulturelle Trennung der hellhäutigen europäisch-stämmigen südafrikanischen Minderheit von der dunkelhäutigen Mehrheit der Bevölkerung geschaffen, um damit die Vorherrschaft der Weißen auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet zu sichern, sprich die Schwarzen zu kontrollieren und zu benutzen.
Von den ca. 45 Millionen Einwohnern in Südafrika sind etwa 75 Prozent schwarz, 14 Prozent weiß, 8 Prozent „coloured“ (farbig, gemischt) und 3 Prozent asiatisch.
Und die allermeisten Städte sehen heute noch genauso aus: In den Innenstädten wohnen meist die Weißen neben ganz wenigen Coloureds oder Schwarzen, die jedoch auch meist Ausländer anderer afrikanischer Staaten sind.
In den Randbezirken erstrecken sich dann die abgesonderten, künstlich erschaffenen Wohngebiete, für Coloureds und Schwarze, die sogenannten „Townships“ (Slums). Obwohl heute nach Abschaffung der Apartheid jeder theoretisch dort hin ziehen kann, wo er gerne wohnen möchte, tun dies nur wenige. Das hat mit gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen zu tun, rührt aber insbesondere von den Folgen der Apartheid, die noch lange nicht überwunden sind: Nämlich der extrem unterschiedlichen Aufteilung der Reichtümer unter den verschiedenen Bevölkerungsschichten!
In Südafrika kann man binnen weniger Kilometer von einem „Erste Welt Land“ mit Villen, die man in dieser Pracht in deutschen Städten lange suchen muss, in ein „Dritte Welt Land“ voller Armut, Elend und Gewalt fahren. Natürlich bleiben da Konflikte nicht aus. Auch für uns Freiwillige war die Lage im Township nicht immer sicher.
Wenn sich auch die allermeisten Township-Bewohner darüber freuen, dass sich ein Weißer in ihren Wohnbezirk traut und Kontakt zu ihnen sucht, so nutzen doch manche die Chance für einen Überfall. In einem einzigen Moment, in dem ich nicht wachsam war, kamen drei junge bewaffnete Männer und haben mich ausgeraubt. Verhält man sich dabei ruhig, passiert einem meistens nichts. Doch für die neuen Freiwilligen, die vor ein paar Monaten in Baphumelele angefangen haben, wird die Situation immer gefährlicher.

Was mich aber immer wieder erstaunt ist die Freundlichkeit, die Gastfreundschaft und der Optimismus, mit dem viele Menschen ihre alltäglichen Aufgaben angehen. Wenn ich bei jemandem zu Gast war, gab es immer etwas zu trinken und es wurde extra Fleisch gekocht. Auch wenn einem das peinlich ist, abschlagen darf man es nicht, das wäre höchst unfreundlich.
Während des Jahres habe ich in meine Urlaubstage dazu genutzt, das Land besser kennen zu lernen. Ich bin mit anderen Freiwilligen ins Landesinnere gefahren und habe Johannesburg und das Königreich Lesotho sowie die Garden Route bereist. Am Ende des Jahres bin ich noch für knapp zwei Monate im Land geblieben und habe eine große Rundreise gemacht. Mit einem Allradfahrzeug sind wir von Cape Town nach Swaziland, Moçambique, Botswana und Namibia gefahren und haben dort noch einmal sehr viel von Südafrika und seinen Nachbarländern gesehen.
Als ich dann schließlich nach Deutschland zurück gehen musste, fiel es mir sehr schwer, allen Menschen und besonders den Kindern „Lebewohl“ zu sagen.
Aber das, was ich dort für die Menschen gemacht habe, wird genauso seine Spuren hinterlassen wie das, was die Menschen dort für mich getan haben.
Das Jahr war eine sehr intensive und schöne Zeit, an die ich immer wieder gerne zurückdenke, und mein Aufenthalt dort hat mich in jeder Hinsicht geprägt und bestimmt auch ein Stück verändert.

Beruflich möchte ich mich aktiv um ein freies, friedliches und faires Zusammenleben aller Menschen einsetzen. Viele Länder zeigen große Bereitschaft dafür, doch nun liegt es an den Ländern, die sich selbst als „entwickelt“ bezeichnen, diesem Wunsch auch nachzugehen.

Freddie Abel

PS: Ich möchte allen Menschen danken, die mir nahestehen und mich unterstützt haben.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:

Sara schrieb am 16.05.10 um 18:27 Uhr:
Hallo freddi,
dein Bericht war echt interessant. Ich möchte nach meinem abitur auch ein Jahr nach Südafrika um dort zu helfen. Wenn es geht würde ich wie du gerne in ein Kinderheim arbeiten.
Ich hab noch ein paar Fragen:
- Was ist mit den neuen Freiwilligen in den Townships passiert? Wurden sie auch ausgeraubt? Passiert so etwas dort öfter bei Freiwilligen? Ein wenig Angst hab ich ja auch, ich hoffe du kannst sie mir nehmen;)
- Wo ist den das Camp genau? Musstet ihr lange nach Kapstadt reinfahren?
- Du hast geschrieben, dass du um 13.30 einem Jungen bei den Hausaufgaben helfen musstest, was musstest du davor machen? Wie lange war dein Tag immer so ungefähr?
- Du hast so viel von Vergewaltigungen geschrieben, muss ich als Freiwillige (Mädchen) auch davor Angst haben? Mus ich überhaupt Angst vor der Gewalt und vor den Krankheiten dort haben?
- Musstet ihr dort viel im Krankenhaus mithelfen? Durftet ihr das überhaupt?
Ich würde mich total freuen, wenn du wenigstens einige meiner Fragen beantworten würdest, das wäre echt nett von dir.
Viele Grüße, Sara

Freddie Abel schrieb am 26.11.09 um 22:05 Uhr:
...letzteres :-D (Die afrikanische Sonne ist ganz schön heiß!)

spany schrieb am 30.09.09 um 11:28 Uhr:
hallo freddi,
ich finde es totall klasse das du es machst !
meine lehrin und ich bewunder dichh , dass du es durch ziehst !!!

liebe grüße


Ps: haben gerade dieses thema in der schule ^^
sry wegen Lrs

Matthias schrieb am 04.08.09 um 22:41 Uhr:
Sind die Haare gefärbt oder ausgebleicht??

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