Das FSJ und ADiA Informationsportal

Menu:


Login:

Name

Passwort
Registrieren

Workcamps:

- im Kinderheim
- mit Behinderten




Forum:

Freiwill...
Ecuador...
Auslands...
Freiwill...
ORGANISA...

Erfahrungsbericht - Spanien

Autor: Anonym
Projekt: Mifas
Träger: VIA e.V. - Verein für internationalen und interkulturellen Austausch



Mein Freiwilligendienst vom 10.Juli 2005 - 10.Januar 2006-06-06


In diesem Zeitraum arbeite ich bei der Organisation Mifas in Girona (Spanien). Ich war in einem Behindertenwohnheim dafür zuständig, die Bewohner nachmittags zu beschäftigen.
Um 15Uhr fing meine Arbeitszeit damit an, dass ich den Bewohnern beim Kaffee trinken half.
Danach wurden Spiele gespielt oder gebastelt. Oft machten wir auch Spaziergänge in Cafes, Parks, Bibliotheken oder Museen. Danach habe ich noch beim Abendessen geholfen, das Essen verteilt und einige Bewohner gefüttert. Um 21Uhr endete dann mein Arbeitstag.

Mein Aufenthalt war sehr gut durchorganisiert. Ich hatte eine Wohnung in der obersten Etage des Wohnheimes, aber abgetrennt von dem Bereich der Behinderten. Die Mahlzeiten konnte ich mit den Bewohnern einnehmen und mir standen eine Waschmaschine, sowie ein Internetraum zu Verfügung. Dies erleichterte meinen Aufenthalt sehr und ich fühlte mich wohl dort. Nur wohnte ich anfangs in der großen Wohnung alleine, so dass ich mich ein wenig einsam fühlte. Ich war die einzige Freiwillige in dem Projekt. Zwar hatte ich zu meinen Mitarbeiter/innen ein gutes Verhältnis, doch war es für mich zunächst schwer Anschluss zu finden. Dies änderte sich, als ich eine deutsche Studentin kennen lernte, die bei mir einziehen durfte. Dafür war ich meinem Chef sehr dankbar.

Wie zu meinen Mitarbeiter/innen hatte ich auch zu meinen Vorgesetzten ein sehr gutes Verhältnis. Doch es kamen ein paar Mal Mißverständisse auf, wenn es um unsere Wohnung ging. Da wir am Anfang nicht genau geklärt hatten, welche Rechte wir in der Wohnung hatten, luden wir unsere Freunde ein, wovon unser Chef nicht so begeistert war.
Daher war das Verhältnis dann ein wenig angespannter.

Die Bewohner des Wohnheimes nahmen mich sofort herzlich auf und sahen mich als Freundin an. Zunächst war es ein wenig schwer sie zu verstehen, da ihre Aussprache sehr undeutlich war und meine Sprachkenntnisse zum Teil nicht ausreichten. Doch nach einigen Wochen war auch diese Barriere verschwunden und wir verbrachten eine schöne Zeit zusammen.

Mit meiner Tutorin hatte ich nur am Anfang zu tun. Dann ging sie in den Schwangerschaftsurlaub. Doch ich konnte mich immer an meinen Chef wenden. Da nicht viele Probleme auftraten, war dies in Ordnung.

Ich hatte zweimal in der Woche zwei Stunden Sprachtraining. Meine Lehrerin war sehr jung und wir verstanden uns gut. Am Anfang dachte ich, der Einzelunterricht wäre sehr langweilig, aber wir machten viele interessante Dinge, schauten Filme oder interpretierten Musik, so dass ich viel lernte und viel Spaß hatte.

Das Land Spanien mag ich sehr. Die Landschaft ist total schön und durch Seminare und Reisen sah ich viel vom Land.
Die Menschen waren sehr offen. Obwohl ich in Katalonien war und die Menschen dort sehr viel Katalan sprechen und ich dieses nicht konnte, erlebte ich nicht viele negative Ereignisse.
Doch um sich richtig zu integrieren war es notwendig Katalan zu sprechen, weil es viele Veranstaltungen, Zeitungen, Straßenschilder etc. auf Katalan gab. Doch für mein halbes Jahr ging es auch ohne die Sprache und ich kam trotzdem mit Kultur und Menschen gut klar.

Abschließend lässt sich sagen, dass mir dieses halbe Jahr enorm viel gebracht hat. Ich habe mich selbst weiterentwickelt und viel Neues erlebt und entdeckt, was mir in der Zukunft helfen wird. Ich würde es sofort noch einmal machen.

Ein Kommentar zu diesem Bericht schreiben

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:

Janina Monterdez Mora schrieb am 07.06.10 um 14:32 Uhr:
Mir hat dieser Bericht sehr gut gefallen, weil ich mich auch dafür entschieden habe für ein Jahr nach Spanien zu gehen.
Im Sommer werde ich die Schule beenden und mich dann auf den Weg machen.

repking sabrina schrieb am 04.05.09 um 15:31 Uhr:
hey....mir hat dein eintrag sehr gefallen und ich bin auch der festen entscheidung ins ausland zu gehen und beinderten menschen zu helfen da es echt super interressant ist und ich mich auch sehr weiter entwickeln kann....
kannst du mir vllt ein paar tipss geben wie ich alle sam besten angehen kann...????
und ob mir die zeit reicht alles zu planen und zu organisierenreicht....ob ich alles in dieser kurzen zeit noch ausreichend ist.??? ,it freundlichen gruß sabrina repking.....;)
am liebsten würde ich noch diese jahr mit einem fsj anfangen

Sarah schrieb am 18.02.07 um 16:13 Uhr:
Hey,

da ich auch darüber nachdenk nach der Schule für ein halbes Jahr nach Spanien zu gehen, hat mir dein Bericht sehr geholfen! :)

Liebe Grüße,
Sarah

Einen Kommentar zu diesem Bericht schreiben